goldnen Zeiten.
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chen auch am liebsten bestehet, verfolgen beyde nichtEinen Zweck auf verschiednen Wegen? Die Romanzein kurzen Versen und Strophen; die Exopce i» je-ner längeren Versart, die eben deswegen auch dieheroische, und von einem Licblingsgedicht dermittleren Zeiten, dem Heldengedicht Alexander näm-lich, die alex andri nische genannt ward. Fürden Gesang th eilte Jene (die Ballade) den Vers;dem lesenden Auge rückt diese (die Epopee) zwoZeilen aneinander; so ward mittelst einer Easur derVers heroisch. Und da das Auge länger lesen,als die lebendige Stimme singen kann, so dehnteman wie das Sylbenmaas, so auch das Abentheueraus, man untcrbrachs mit Episoden; im längerenGange ward der Schritt gehaltner, fester; die Stel-lung anständiger, würdiger; so bildete sich ans derRomanze die epische Dichtung."
Dem allem wohl; das Anständigste, Würdigsteaber, was dieser Dichtung ziemte, blieb dennoch dasGöttliche (-Z-rwi/), das Leben der Götter mitMenschen, die Einwirkung des Himmelsaus die Erde; dies ist die Seele des epischen Ge-dichtes. Nehmt das Göttliche aus Homer, so schwachund albern es uns zuweilen dünke; Ilias undOdyssee werden nichts als Abentheuer sagen, die einebloße Ankündigung und Anrufung der Gcdachtniß-Muse bey weitem noch nicht zum Epos erheben.Nehmet der Ilias den Sohn der Thetis; ihre ganzeZucüstung ist dahin. Durch den Bey stand derGötter dagegen, durch der Unsterblichen Rath undThat segelt und spricht selbst die Argo; Agamemnonträumt, und Patroklus und Hektor fallen; der G ö t-