328 Früchte aus den sogenannt-
länger fort, bis, als der eilfte Gesang des Messias,als die spatem lyrischen Gedichte, als Salomo, Da-vid, Hermann erschienen , in vielen dieser Eifer un-geheuer erkaltet war. Wie wenige mögen HermannsTod, wie wenige des Messias zwanzigsten Gesang,noch weniger seine gelehrte Republik, seine gramma,tischen Gespräche gelesen haben? Declamirte mannicht endlich gegen alle biblische Poesie? und sagtelaut genug, die Zeit der Patriarchaden, der EpopeeÜberhaupt sey zu Ende?
„Das wolle der Himmel nicht, sagte Olympi-kus. Damit wir aber nicht über oder gar für Denzu reden scheinen, der unsre Fürsprache gar nicht be-darf, so wollen wir lieber die Materie rein erfassen,und als ob wir am Fest Apolls The oxenien feyer-ten, alle Götter zu uns einladen." Sie wurdenüber die Einrichtung dieses Festes Eins, daß es einfriedlicher Kampf seyn sollte, in welchem Nie-mand namentlich auf den Vortrag des andern Rück-sicht nehmen und Olymp ikus den Anfang machensollte.
Theoxenien.
I. Wom Heiligen der epischen Dichtkunst.
„Wenn die Romanze so gern und am liebstenAbentheuer singt, und der Held der Epopee dcrglei-