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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 12 (1821) Früchte aus den sogenannt goldnen Zeiten des achtzehnten Jahrkunderts
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goldncn Zeiten.

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des Geschlechts genommen; und daher für das vorneh-me und für das gememe Volk gesungen. Sie habennur das Volk eigentlich verstanden, und den mitseinem Körper thatigern Theil im Auge gehabt, demcs nicht sowohl am Verstände, als an der Gelegen-heit fehlt, ihn nu zeigen. Unter dieses Volk habenSie sich gemengt: nicht, um es durch gewinnstloseBetrachtungen von seiner Arbeit abzuzichen, son-dern um es zu seiner Arbeit zu ermuntern, undseine Arbeit zur Quelle ihm angemessener Begriffeund zugleich zur Quelle seines Vergnügens zu ma-chen. Besonders ahmen in Ansehung des letztern diemeisten von diesen Ihren Liedern das, was den AltenWeisen ein so wünschenswerthes, ehrenvolles Dingwar, und was täglich mehr und mehr aus der Weltsich zu verlieren scheint: ich meyne, jene fröhlicheArmuth, iac-ta pauxertas, die dem Epikur unddem Seneka so sehr gefiel, und bey der cs wenigdarauf ankömmt, ob sie erzwungen oder freywilligist, wenn sie nur fröhlich ist.

Sehen Sie, mein Freund, das wgre ungefähr,was ich Ihren Liedern vor;usetzen wünschte, umden aufmerksamere, Leser in den eigentlichen Gesichts-punkt derselben zu stellen. Aber wo bin ich mitmeinen Gedanken? und wie wenig geschickt, den ge-ringsten Einfall so auszuarbeitcn, als es die Stelle,die ich ihm geben wollte, verdiente?