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cüilclran in tdo -cvnnc!, in Oama Lspaniois odersonst einem alten schlichten Gesang nie eine Musikgehört, dabey jedoch von Natur ein gutes Ohr hat-te, sie würde wahrscheinlich eine angenehmere, undfür den Zweck deines Gedichtes passendere Volks»Melodie wählen, als irgend einer unserer größtenVirtuosen. Dieser Zweck würde nämlich weit voll-ständiger erreicht werden, wenn man, indem mandie Ballade singen hörte, nicht allein kein Wort da-von verlöre, sondern auch bepm Singen eben so gut,als bcym Lesen den Nachdruck, den du aus gewisseWorte gelegt haben willst, bemerken könnte: dennvon diesen Umstanden hängt die Wirkung und derEindruck, den ein Gesang Hervorbringen soll, größ-tentheils ab. Doch will ich versuchen, eine so vielmöglich paffende Melodie setzen zu lassen.
Glaube nicht, ich suche die Geschicklichkeit un-serer Komponisten zu verkleinern. Ihre Werke sindfür Kenner vortrefflich , und sie verschaffen sich ein-ander gegenseitig den schönsten Genuß: nur in derKomposition der Volkslieder scheint der Geschmackganz außer der Natur, oder vielmehr wider die Na-tur zu seyn: gleichwohl lassen sie sich alle, einer
oder Cheviat, im Gebiete des Schottischen Gra-fen Douglas, mit dem er in Feindschaft lebte,anstellte, und welche zu dem kleinen Kriege zwi-schen beyden Grafen, den es besingt, Anlaß gab.Dieses adle Lied ist die Lieblings-Ballade desgemeinen Volks in England, und Ben-Johnsonpflegte zu sagen, er möchte es lieber gemachthaben, als alle seine Werke. > d. Uebers.