goldnen Zeiten.
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Benjamin Franklin über eine Ballade.(An Hrn. Johann Franklin zu Newport in Neu-England).
Lieber Bruder,
Deine Ballade hat meinen Beyfalk, und ichfinde, daß sie ihrem Zweck, den Geschmack an thö-richten Verschwendungen zu tadeln, und zum Fleißund häuslicher Sparsamkeit aufzumuntern, vollkom-men entspricht. Kannst Du es dahin bringen, daßsie in deiner Provinz durchgehends gesungen wird,so muß sie wahrscheinlich einen guten Theil der Wir-kung Hervorbringen, die Du von ihr erwartest. Daes aber deine Absicht war, sie in Jedermanns Hän-de zu bringen, so nimmt michs desto mehr Wunder,daß Du eine so ungewöhnliche Versart gewählt hast,die sich für ein Lied, das von Jedermann gesun-gen werden soll, schwerlich schickt. Hättest Dudas Metrum nach einer alten, wohlbekannten Me-lodie eingerichtet, so würde sie sich ohnfehlbar un-gleich schneller verbreitet haben, als jetzo selbst mitder besten Melodie, die Du ausdrücklich dafür sehenkannst, schwerlich geschehen wird. — Auch glaube ich,wenn Du deine Ballave einem jungen Bauermäd-chen aus einem Thale von Massachusets gäbest, dieaußer den Kirchenliedern, dem Chevychase *), Ikis
) Chevy - jagd ( cliev^-cllase ) diesen Namen sührtdieses alte Lied von der Jagd, die der Graf Pier-cy von Northumberland in dem Gebirge Ehevy