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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 12 (1821) Früchte aus den sogenannt goldnen Zeiten des achtzehnten Jahrkunderts
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und wider Willen kommen sie wieder; eben so un-vcrtilgbar ist der gaukelnde Gott, Fokus.

A. Lachern wohl; sonst sagt man,Der Wei-se lache nicht; er lächle nur."

B. Mir ist gesagt:daß man sich nicht besserbefinde, als wenn man bey dem Lächerlichen lacht,nicht zürnet; wenn man leichte Dinge leicht ansieht,und in Liliput nie ein Brobdingnak erwar-tet ; wenn man lacht, wo nicht anders als zu la-chen, dagegen ernst ist, wo man ernst seyn soll und(recht genommen,) nichts anders als ernst seynkann.

A. Und dies lehrte uns die Komödie?

B> Einzig sie. Sie hat (nach dem gemeinenAusdruck) den Sack, oder vielmehr die Waage desLachens in der Hand, mit allen ihren Graden.Wem Alles gleichgültig, ist ein Sinnloser; wer überAlles lacht, ist ein Geck; wer uns im Lachen ver-führt , ein Verführer. Dass wir in diesen Dingendes zartesten Urtheils das Richtmaas verkeh-ren haben, ist cs ein Zeichen unsres sichern Ge-schmacks, unsers reinprüfenden Urtheils?

A. Gewiß nicht. Noch aber ist eine Grenze,desHaßlichen und V e r füh rend en der Komö-die übrig, die ich kaum zu nennen getraue.

B. Zu Allem lassen sich Worte finden.