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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 12 (1821) Früchte aus den sogenannt goldnen Zeiten des achtzehnten Jahrkunderts
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287
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goldnen Zeilen. 2Ü7

B. Daß nichts lächerlich vorgestellt werde, alswas lächerlich ist, daß es in dem Maaße lächerlichvorgestellt werde, als es des Lachens werth ist,oder

A. Oder?

B. Der Dichter selbst und seine Helfershelferwerden lächerlich, oder erbärmlich. Stellen siefalsches Maas und Gewicht, geben sie die edelstenDinge, Sachen, Charaktere, Geschäfte und Perso,neu einem Aotengelächter Preis.

A. Da treffen sie eben auf Das, waS die Geg»ner Sh aftesbuci's gegen das Lachen als Prüf»stein der Wahrheit, später darauf I. I. Rous-seau und andre gegen die Komödie - so stark cinge-wandt haben, nämlich:Alles könne lächerlich ge-macht werden, Alles nach den Sitten unsrer Zeitwerde lächerlich gemacht."

B. Von Wem? Von Gecken, die dagegendas Lächerlichste nicht lächerlich und das Niedrigstebethulich finden. Glauben Sie gewiß, im un-befangnen Lachen (nicht im witzigen Hof- undModegclächtec, so wenig als in der groben Bau,renlache) im unbefangnen Lachen äußertsich so ein sichres Kennzeichen der Natur, als in derunwillkührlich-, ja unwillig - fließenden Thräne. Nie-mand als der Bösewicht oder der Gauner, kann bep-den entstehn; niemand als sie wollen sich beydenver»sagen. So wenig man in blos körperlicher Rücksichtdem Husten, Gähnen, Niesen sich entziehen kannund darf, obwohl man nicht eben laut gähnt, hu-stet und nieset; man unterdrückt sie eine Zeitlang,