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268 Früchte aus den sogen an nt-
aufs neue das Glück des verödeten Hauses. Oresteswerde entsühnt; das Schicksal versöhnet."
Prometheus liegt gefesselt am Felsen; soll erdort ewig ächzen? Die Muse erschien dem Dichter;er schrieb den entfesselten Prometheus.
Dies ist der Ursprung jener bekannten Trilo-giecn und Tetralogieen der Griechen. Nichtblos das Herkommen und die unersättliche Lust derAthener zu Schauspielen brachte sie hervor, sonderndas verlangende Menschenherz und die tragische Kunstselbst. Beyde sehnten sich nach einer Beendigung,durch welche wie durch den Schluß einer Musik dieLeidenschaften gestillet, und wie durch Weihgesängedas erregte menschliche Herz mit dem Schicksal ver-söhnt werde. —
Bcy den abgetheilten Shakespearfchcn Stückenists ein Gleiches. Jedes hat einen Ruhepunkt; je-des verlangt aber auch nach einem Ende in der Fa-bel des Schicksals. Falle dies aus, wie es wolle;unterliege Eordelia und über ihr sterbe der verlasseneWater; Hamlet mit Allen, die zumThcil Er selbstunschuldig ins Grab riß, erliege, der einzig zurück-bleibende Horakio wisse nichts zu sagen, als:
Jetzt bricht ein edles Herz! Prinz! gute Nacht,
Und Engel singen dich zur Ruhe! —
Die Fabel ist zu Ende. Fortinbras zieht ein; esbeginnet ein neues Blatt des Schicksals.
Ueberdem, wer wählt die Fabel des Drama?Der Dichter. So lasse er weg, was er sich zu bc-