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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 12 (1821) Früchte aus den sogenannt goldnen Zeiten des achtzehnten Jahrkunderts
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goldncn Zeiten.

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Seinem Weibe, die keine Hexe verführt hat, dieBanko's Geist nicht stehet, spricht statt dessen imSchlaf weit furchtbarer ikr Bewußtseyn im inner»Busen. Nachtwandelnd erscheint sie und wäscht um-sonst das Blut von ibre» Händen, dessen Flecke sieeinst doch von Macbeths Händen zu waschen soleicht fand.

O Shakespeare! wie kehrst du das Innere hin-aus! machst sprechend den stummsten Abgrund derSeele! Alles ist dir Verhängniß und ohne innereTheilnahme doch Nichts Verhängniß. Zu >cdemDeiner Ereignisse, seyn sie Gräuel oder edle Tha-ten, stimmt die ganze Natur bey, frohlockend oderschaudernd. Das Ungewilter in Lear, da der Him-mel seinen ganzen Zorn wegen des Undanks der Töch-ter ausgießet, trifft das nackte Haupt des unbedach-ten dachlosen Vaters, der an seinem Unglück selbstSchuld ist. Das Klopfen an Macbeths Thür, so-bald der König ermordet ist, und was der Wächterdabey saget; die Furcht-Ereignisse nach König Ham-lets Tode, sonst jede Zustimmung der Natur zu dervon Dir dargestellten Thal; sie zeigen alle Deinestille, große, ins Weltall ergossene Seele, in diesich Alles spiegelt, aus der sich Alles hinauSspie-gelt, Verhängniß und Charakter, Charakter undSchicksal.

Und jedes Deiner Stücke ist so neu und eigen,als wäre es eine eigne Welt! Nichts von Lear,Romeo, .Othello u. f. kann ich anders wohintragen. Hamlet und Macbeth, bepde der Gei-sterwelt zugekehrte, csiaraciers; und

doch stehn sie wie Ost und West auS einander. DenHamlet konnte die Erscheinung seines allgelicbten