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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 12 (1821) Früchte aus den sogenannt goldnen Zeiten des achtzehnten Jahrkunderts
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goldnen Zeiten.

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Meine Herren,

Euer Verdienst um mich ist da verzeichnet,

Wo täglich ich das Blatt umwcnd', um esZu lesen. Gehn wir nun zum Könige.

(Au Banks). Bergeßt n! cht, was sich zutrug,und b-y mehr Zeit

(Die Zwischenzeit mag es erwägen!) sprechenWir unsre Herzen frey aus zu einander.Banko. Recht gern.

Macbeth. Bis dahin gnug ! Kommt, Freunde, kommt!Wer stehet nicht in diesem Charakter schon die gan-ze That voraus? Banko selbst ahnet sie sogleichleise; Er kennt Die, die den schwach-ehrgeizigenMacbeth Key der kleinsten vertraulichen Aeußerungdieser Geschichte weiter spornen werde. Wie verschie-den nehmen Banko und Macbeth die ganze Scene!Jener gefaßt ruhig, vorsichtig; das ganze Ereignißscheint ihm kaum mehr als ein Traum; er warntseinen Gefährten. Macbeth, der, so sehr er Mannseyn will, schwache Macbeth ist sogleich außer sich.Ein von Weibern auf dem Wege ausgestreutcr Fun-ke hat in seinem Hirn gezündet ! Die That

selbst ist schon und zwar, wie es ihm vorkommt, un-schwerer geschehen als daran der Gedanke. DaSphantastische Denken daran mache den Entschluß,meynt er, auf der einen Seite fürchterlich, auf derandern zum Traume. Was wird dieser Mann inden Händen seines ehrsüchtigen WeMs werden?

Sein verwirrter Brief an sie über diese Zau-berbotschaft zeigt, daß sein Hirn glühe, und wohlweiß sie, woran es ihm fehlet, ihr aber nicht fehlet,an Entschluß.