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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 12 (1821) Früchte aus den sogenannt goldnen Zeiten des achtzehnten Jahrkunderts
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Früchte aus den sogenannt-

LadyMacb. Glamis und Ca wdo r also bist du;

und

Sollst auch seyn, was man dir versprach, unddoch

Furcht' ich Deine Natur; sie ist zu vollBon Milch der Menschengüte, um gerad'

Den nächsten Weg zu nehmen. Groß daswolltest

Du seyn; ohn' Ehrbegierde bist Du nicht;

! Doch soll vom Uebeln nichts dabey seyn. Hoch

auf

Steiget dein Wunsch; doch falls ein hei lg erWunsch seyn.

Mit Unrecht möchtest Du gewinnen, aberFalsch spielen, nicht. Sollst haben, gros-ser Glamis,

Mas Dir zurust: dies muß geschehn! wenn wasDu wünschest, werden soll! Und Das, was DuZu thun Dich lieber scheu'st, als daß Du wünsch-test

Es würde nicht gethan, soll werde n. Her!Daß meine Geister ich ins Ohr Dir gießeUnd mit gewaltger Zunge Alles DirWegzüchtige, was Dich vom goldnen ReifZurückhalt, den des Schicksals höhre MachteZur Krone Dir bestimmten

Fortan ist das heiße, aber schwache Hirn in der Ge-walt des Weibes. Der Ausspruch der Hölle erfülltsich durch ihrer beyder Charakter.

Alle kleine Umstande nimmt Lady Macbeth zuHülfe; alle kleine Umstände kommen ihr entgegen.Der freundliche König besucht selbst ihr Haus, sichdem Dach seines Günstlings anvertrauend. Als