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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 12 (1821) Früchte aus den sogenannt goldnen Zeiten des achtzehnten Jahrkunderts
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246 Früchte ans den sogenanckt-

Macbeth. Halt, unvollkommne Sprecher! sagt mir

mehr!

Durch Sincds Tod; das weiß ich, bin ich ThanVon Glamis. Doch von Cawdor, wie? DerThan

Vom Cawdor lebt in Glück und Ehren; undKönig zu seyn steht in glaubhafter AussichtGar nicht; (mildernd die Rede») und Cawdoreben auch nicht. Sagt,Woher HM ihr die sondre Wissenschaft?

Oder warum nehmt ihr euren Weg auf dieserFruchtlosen Heide mir so prophetischemGruß?

Sprecht! Ich beschwör' euch.

(Eie entschwinden).

B.anko. Die Erd' hat Blasen wie das Wasser. DieseSind solcher Art; wohin entschwanden sie?Macbeth. In die Lust; und was an ihnen leibhaftschien,

Schmolz wie ein Hauch im Winde. Ich, ichwollt,

Sie waren mir gestanden.

Wom ersten Augenblicke an, wie verschieden zeigensich den diesem verführenden Blendwerk Banko'sund Macbeths Charaktere!

Banko. War Das, wovon wir sprechen, war es hier?Wie? oder aßen wir Tollwurzel, dieDie Vernunft gefangen nimmt?

Macbeth, (neidig.) Vater von Königen, das soll-tet Ihr seyn.

Banks. Und Ihr selbst König.

Macbeth. Und Than von Cawdor auch. War es

nicht so?

Banko. Auf gleiche Weis', in gleichen Worten. Wer

kommt hier?