goldnen Zeiten. 24)
der bedächtigere Orestes vor der That abthun, da-mit sie ihn nach der That nicht quälen dürfen.
Der Anschlag gelingt; das innere schwarze Ge-wissen des Königs steigt bey- der theatralischen Dar-stellung seiner That ans Licht; die Mausefalle schlägtzu. — Und nun darf Hamlet singen:
Mag weinen das getroffne Thier!
Der freye Hirsch hüpft froh.
Ein Welrtheil schlaft» der Andre wacht;
So rollt die Welt sich, so!
Entkommen seinen Zweifeln findet er den Kö-nig ; aber betend. Den Böscwicht betend aus detWelt zu schaffen, leidet abermal das geistige GefühlHamlets nicht, noch weniger das zartere Gefühl desDichters, der diesen Jüngling,
— das edle Gemüth —
Des Hofmanns Auge, des Soldaten Schwert,
Die Zunge des Gelehrten; die Erwartung,
Die Rose eines blühnde» Staats, den Spiegel,Der Artigkeit, anständiger Sitten Form,
Bemerkt von jeglichem Bemerker
wie seinen Liebling bewachte. Nasch tritt er ein zuseiner Mutter, ganz itzt im Feuer seines gerechtenZorns; aus dem Fegefeuer selbst aber muß des Va-ters Geist das Zimmer seiner Verlassen» finden ,und zwischen Sohn und Mutter treten. „Verwundesie, aber nur mit Worten; sonst überlaß sie denDornen in ihrer eignen Brust. " Wo stehet Ihrbey diesem Auftritt, Orestes, Elektra, Klytem-nestra!
Der Bösewicht kommt Hamlet zuvor und ver-''bannet ihn höflich; höflich soll er dem Tode gelie-
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