goldnen Zeiten.
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ihm das dringendste Vorbild ist, sich dem Spruch,der Götter zu fügen; mir kurzer Zusprache endeter das einfache, hohe Drama. Die Reinigung der.Leidenschaften an ihm, der Furcht und des Mitleids,,ist vollendet.
Dagegen der rasende Ajax; trauriges Bilddes Wahnsinns eines beleidigten tapfern Mannes,der die Pallas zur Feindin hat, der sich gegen dieGötter empörte. „Bändige auch deinen gerechtenZorn; empöre dich gegen die Götter nicht; wüthenicht gegen das Verhängnis; du wüthest gegen dichselber." Das sagt uns das Stück; die Reinigungder Leidenschaften an ihm ist vollendet.
Und die Trac hinter innen. Herkules, wieer auf Octa siirbet, vom Geschenk seines Weibes,der liebenden Dejanira mit Höllenschmerzcn unschul-dig vergiftet, seinen Sohn bittend, ihm den Tod zugeben — endlich sterbend — O Griechen, Griechen,wie bearbeitet Ihr Eure Fabeln des mensch-lichen Schicksals.
Nutzlos wäre es, noch zum Euripides zu gehenund aus zwanzig Stücken zu zeigen, was sich ausJedem erweisen läßt, nämlich: „die griechische Tra-gödie war eine dargcstellte Fabel menschlicher Schick-sale, um durch diese Darstellung, wie cs sonst keineDichtungsart thun kann, das menschliche Gemükh —was? blos zu bewegen? Wozu? Zu allerlei) Lei,denschaften, die sich in wilder Irre kreuzen? , Zu
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