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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 12 (1821) Früchte aus den sogenannt goldnen Zeiten des achtzehnten Jahrkunderts
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goldnen Zeiten.

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ihm das dringendste Vorbild ist, sich dem Spruch,der Götter zu fügen; mir kurzer Zusprache endeter das einfache, hohe Drama. Die Reinigung der.Leidenschaften an ihm, der Furcht und des Mitleids,,ist vollendet.

Dagegen der rasende Ajax; trauriges Bilddes Wahnsinns eines beleidigten tapfern Mannes,der die Pallas zur Feindin hat, der sich gegen dieGötter empörte.Bändige auch deinen gerechtenZorn; empöre dich gegen die Götter nicht; wüthenicht gegen das Verhängnis; du wüthest gegen dichselber." Das sagt uns das Stück; die Reinigungder Leidenschaften an ihm ist vollendet.

Und die Trac hinter innen. Herkules, wieer auf Octa siirbet, vom Geschenk seines Weibes,der liebenden Dejanira mit Höllenschmerzcn unschul-dig vergiftet, seinen Sohn bittend, ihm den Tod zugeben endlich sterbend O Griechen, Griechen,wie bearbeitet Ihr Eure Fabeln des mensch-lichen Schicksals.

Nutzlos wäre es, noch zum Euripides zu gehenund aus zwanzig Stücken zu zeigen, was sich ausJedem erweisen läßt, nämlich:die griechische Tra-gödie war eine dargcstellte Fabel menschlicher Schick-sale, um durch diese Darstellung, wie cs sonst keineDichtungsart thun kann, das menschliche Gemükhwas? blos zu bewegen? Wozu? Zu allerlei) Lei,denschaften, die sich in wilder Irre kreuzen? , Zu

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