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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 12 (1821) Früchte aus den sogenannt goldnen Zeiten des achtzehnten Jahrkunderts
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226 Früchte aus den sogenannt-

So die andern Stücke Aeschylus. Prome-theus wird an den Felsen geschmiedet und ächzt.*)Man Hort um ihn die Gewalt, den gehorsamenGötterboten, den schmiedenden Hephastuö. Manhört von ihm die Stimmen der Besuchenden, desOceans, des Chors, der Jo, abermals des Mer-kurs; Prometheus bleibt unerbittlich. Hatten wirden zweyten Theil dieses Stücks, den entfessel-ten Prometheus! Der dramatischeRechts sprach Ware in ihm zwischen Meer, Him-mel und Erde vcrlautbar! in ihm die Sachezwischen Göttern und Menschen geschlichtet.Es erfolgte , «v«7t-«u<r,5) Versoh-

lt u n g.

Aeschnlus Perser sind der Rhamnusischen G ö t-tin, der Nemcsis-Adrastea selbst ein fevcrli-ches Dankopfer. In Persien erscheinen die Ge-schlagnen, die Entflohnen, der cntflohne König, derVerarmte. Der Schatte Darius steigt aus derGruft welche Stimmen, welche Klagen! GroßeSeele Aeschylus, des Helden in eben diesem Kriege;sie schuf Athen durch diese Darstellung ein Triumph-fest, das dem Krieger geziemet. Des entfernten Per-siens herüberschallende Seufzer, siegendes Griechen-land, sind Deine Siegestönc, und Du Athen Grie-chenlands ewger Siegestempel. Die Götter haben denKampf entschieden.

*) S. der gefesselte Prometheus, ln Wielands Atti-schem Museum. B. 3. St. 3>.