goldnen Zeiten.
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schluß wird sie nehmen? Wie sich betragen vor undnach der Blutthat? Was wird der Chor sagen?So hangt die große Waage des Schicksals.Was Aeschylus in sie gelegt hat, höre man vonihm. *)
Orest erscheint, der Racher seines V.aters.Phobus hat ihn gesandt, sein väterliches Haus zureinigen. — Mord seiner Mutter? ein schrecklichesProblem! Wie wird cs beginnen? wie enden?Mit welchen Empfindungen des Sohns, der Schwe-stern , der Mutter, der Bürger? Wie stehet dieWaage des Rechts und Unrechts in diesem Moment?Lese man die am Grabe Opfernden des Ae-schylus, und fühle in ihnen das Feuer der Leiden-schaften von mehreren Seiten. Aber die Fabel istnoch nicht vollendet. —
Die Eumeniden erscheinen, rächend denMord der Mutter auch in der gerechtsten Sache, denMuttermordec versolgend. Phobus schützt ihn; Pal-las endlich spricht Recht und endete. Ein Recht-volleres Stück ist kaum irgend sonst auf dem Thea-ter erschienen, Aeschylus Krone. Glorwürdig fürAthen werden die alten Nachgottinncn hinaus - undhinabqcleitet. Die schreckliche Begebenheit zeigt sichhier im größcsten Licht, rein aus einander gesetzt:es erfolgt das Endurtheil,
Entsühnung.
*) Agamemnon, übersetzt von Halem, 1796.
Herders W. Lit. u. Kunst. XII. P N-ü<-Lte.