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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 12 (1821) Früchte aus den sogenannt goldnen Zeiten des achtzehnten Jahrkunderts
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22ch Früchte aus den sogenannt-

schaffenhci t (7ro/s^p). Den Sitten nach sindMenschen so und anders; den Handlungen nachsind sie glücklich oder unglücklich. Nichtalso, damit Sitten nachgeabmt werden, handeln diePersonen der Tragödie; Sitten werden zu ihr mit-genommen, der Handlungen wegen. Die Fabelist der Zweck des Trauerspiels; Key jeder Sache istaber ihr Zweck das Wichtigste, das Größte."

So Aristoteles. Sollte uns noch unklar seyn,was er durch seine, oft verspotteteReinigung derLeidenschaften" wolle? Durch Erregung der Leiden-schaften in unsrer Brust, durch Furcht und Mitleid,vollende sie, sagt er die Reinigung dieser unddergleichen Leidenschaften (^-e^aur^erac). Um langenDiskussionen zu entgehen, mögen die Theaterstückeder Griechen selbst reden.

Ae sch plus war der Erfinder der Tragödie;ihm, dem tapfern Mann, sind wir auch den wah-ren Begriff seiner Kunstgattung schuldig. Weßhalbließ er seine Personen aus dem Chor hervortrclen?wozu stiftete er die Bühne?

Agamemnon, der König, soll ankommen.Der Wächter sieht die Feuer. Klytemnestra, diedas königliche Haus und Bett geschändet, herrschtmit ihrem Buhler Aegisthus. Wie wird man ihnempfangen? wie Er sich betragen? Die Begeben-heit als ein Problem liegt vor. Er kommt. Wiewill Klytemnestra sich rechtfertigen? welchen Ent-schluß