goldncn Zeiten. 2i5
Die Tobte »messe endlich. Hier verschwindenalle Bilder,
Ewige Ruhe gib ihnen, Herr!
Ewiges Licht umleuchte sie!
Dir ziemet Lobgesang in Zion, Gott!
Dir dankt man in Jerusalem.
Erhöre unser Flehn! es komme vor Dich!Ewige Ruhe gib ihnen, Herr,
Ewiges Licht umleuchte sie.
Tqg des Schreckens! Tag voll Beben!Wenn die Grüfte sich erheben,
Und die Todten wiedergeben.
Welch ein Zittern! welch ein Zagen!Wenn im Donner jetzt der RichterKommt und ruft, die uns verklagen.
Furchtbar schallet die Trommete;
Lus den Grüften aller ErdeZwingt sie Alles ins Gericht.
Tod und Leben ringen kämpfendMit einander; es erbebetDie Natur dein Kommenden.
Und ein Buch wird aufgeschlagen,Drinn die Sünden, die uns nagen,
Alle wurden eingetragen.
Und der Richter wagt und richtet;Ungerächet bleibt kein Frevel,
Das Verborgne steigt ans Licht.