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Früchte aus den sogenannt-
roische und sanfte Tone wechselnd sang, so ward demheroisch vortcetenden Mann gleichsam eine Gattin,der Pentameter, zugeordnck. Breit und prächtigtrat Jener auf; diese nahm sich zusammen, zart undliebreich.
Die Tonarten vermehrten sich, mit ihnen dieZusammcnordnung der Sylbcnmaaße; an BacchischenKesten stieg ihr jubelnder Wechsel zum Dithyram-bus. Vcrlohren ist leider der größcste Theil diesesSchatzes von Tönen aus der Leycr Apvllo's; aberauch die kleinsten Reste zeigen die V i elt ö njgke itseines Köchers voll Gcsangespfeile. Catull undHoraz haben nur die leichtesten gewählt, die siedem Dhr der Römer und ihrer Sprache anmuthigfanden; die schncllesten Pfeile ließen sie ihren uner-reichten Vorgängern, den Griechen, an deren Tafelnselbst Poly hymnia sang, in Skolien, d. i.in wechselnden Reihetönen. Eintönigkeit schien denGriechen nirgend zu gefallen, selbst nicht in Klagen.
Den Chor, aus welchem das griechische Dramahervortrat, muß man also auch als ein Concertder Empfindungen ansehcn, von Einem Punktzum Andern kunstreich geleitet. So auch die Ge-sänge Pindars. Der Chor klagt und jubelt, hoffetund wünscht, fürchtet und zweifelt, warnt, lehrt,erzählt ; Alles dies unter einer Gesangcs-Regel. Zur Mclo pöie war die ganze griechi-sche Sprache geordnet.
Als nach Jahrhunderten der Barbarcy Poesieund Tonkunst sich wieder hoben, und man von Son-