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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 12 (1821) Früchte aus den sogenannt goldnen Zeiten des achtzehnten Jahrkunderts
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goldnen Zeiten.

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Auch fortgeleitetcr Gesang ist in einigenPsalmen, Gesangeshandlung, durch unter-brochne, einander entgegengesetzte Eböre. DiesEhormaßige erstrecket sich bis auf die einfachstenThcile dieser Kompositionen: deini die beyden Gliederdieses Verses sind einander antwortende Stim-men, Anklang und Antiphonie, Strophe und An-tistrophe.

Außer den Psalmen sind die Salomoni-schen Lieder (das hohe Lied genannt) einEonccrt wechselnder und doch gebundener Stim-men der Liebe. Auch in ihnen ist ein Gangdurch alle Töne, vom leisesten Seufzer der Sehn-sucht steigend zur Liebe, zum Preise, untermischtmit Kummer und Klage. In Ordnung gestellt wür-den diese Stimmen ein Frü h lin g s fe st, einNächtig allen-Eonccrt geben, wie es derOrient in Tönen und Gesängen liebte.

Bey den Griechen war die lyrische Poesie nichtsanders als ein solcher Schwung der Empfin-dung durch mancherlei) Töne. Im ältesten Chocbewegten sich Strophe und Antistrophe gegen einan-der, sich antwortend, zuletzt einstimmend mit einan-der. Der feierliche Hexameter war der Griechen äl-teste Gesangwcise. Da die Naturvölker einfacheMelodieen lieben, so war diese älteste Naüonalmelo-die der Griechen ihrer Sprache gemäß glücklich ge-wählt; Alles konnte die Empfindung in ihr sprechen,und der Verstand sie reich ausbilden. Als dieDoppelflöte erfunden ward, die Freude und Leid, Hs-