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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 12 (1821) Früchte aus den sogenannt goldnen Zeiten des achtzehnten Jahrkunderts
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Igü Früchte aus den genannt-mal Geschenke. Den größestcn Theil seines ansehn-lichen Vermögens hinterlicß er seiner Schwester-Toch-ter; seine musikalischen Schriften vermachte er HerrnSmith, von welchem die Oratorio's stets fortgesetztwerden." Und so ruhe, gewaltiger Mann, der mitseinen Tönen einen Cherub vom Himmel hatte her-ab zwingen mögen! Nahe auf deinem BriltischenGrabe in Schlafrock und Pantoffeln aus; die Lyraaber in deiner Hand, die Flöte, und jedes deinerInstrumente verhalle nie dem nordischen Europa.

« Da in Einem der vorigen Stücke vom Melo-drama die Rede war, so mögen wir Handels An-denken nicht besser ehren, als wenn wir von derGattung reden, die Er so hoch empor brachte, dem

Oratorium und der Cantate.

Wie unterscheidet es sich vom Melodrama? -

Specistsch; als eine reine Gattung, die ins Me-lodrama nicht überlaufen darf.

Im griechischen Drama begleiteten Töne dasSpiel, d. i. Handlung, Charakter, Action,Geb er düng; in der Oper herrschten Töne undTänze. Man hat eine Mittelgattung aufs Theatergebracht, da man, getrennt von einander, bald spricht,bald geiget, und in welcher doch Worte und Tonefür einander seyn sollen. Eine mißliche Gattung,die bald widrig werden kann, weil Töne die Worte,Worte die Töne, als unvereinbar mit einander, ja-gen.Warum singst du nicht? rufe ich der Decla-