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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 12 (1821) Früchte aus den sogenannt goldnen Zeiten des achtzehnten Jahrkunderts
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^24 Früchte aus den sogenannt-eine Zcitlang der Gott der musikalischen Bühne. DieStreitigkeiten und Parthcycn, die sich zwischen ihmund Buononcini, nachher mit Senesiuo, dannmit Porpora und Farinelli erhoben, über dieman auch Swifts Sarcasmen kennet, brachten ihnnicht nur aus der Gunst der Großen, sondern auchum einen Theil seines Vermögens und seiner Gesund-heit. Diese stellte ihm Aachen wieder her, undDry-dens Alexanders Fest, das er nach seiner Rück-kunft gab, schaffte ihm nicht nur die Gunst der Na-tion wieder (1,736.), sondern ward auch Ein Grund-stein seines b l ei b e n d en Ruhmes: denn seine Opernund Sonaten sind verhallet. Sein Alexandersfestdamet.

Den zweyten Grundstein legten die Oratori o's,die er in Gang brachte, weil er sie, wie sein Lebens-beschreiber sagt,dem angebornen Ernst der Englän-der sehr angemessen erachtete/' Sie sollten als dra-matische Gespräche in Opernpracht aufge-sührt werden: dies ward aber, weil ihr Inhalt bi-blische Geschichte war,, verboten. Ein glücklichesVerbot, auch für die Kunst! denn nachhinkend derOper hatte die Cantate ihren eigenthümlichen Cha-rakter nie gewonnen, und schwerlich erschienen wäresodann Handels Messias. Dies große Stück,auf einfachen biblischen Worten beruhend, ist werlhzu dauren, so lang Eine Saite gerührt, Ein In-strument angehaucht wird. Kalt ward cs zuerst inLondon, desto warmer 1741. in Dublin empfangen;seit 1743. ist cs in London, und überall die dau-rende Lrommete von Handels Ruhm geworden undLeblieben.

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