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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 12 (1821) Früchte aus den sogenannt goldnen Zeiten des achtzehnten Jahrkunderts
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mit der Nacht; Jenes durch Vernunft und Wohl-lhätigkeit, diese durch Grausamkeit, durch Betrugund Ranke wirkend!" Auch die zwey Klassen hö-herer und niederer Gesinnung, in Bestrebungen undLiebe sind Allen begreiflich. Und welche Gesängeblieben im Eontrast dieser Scenen dem Publikumdie werthesten? Gerade die immer - erfreulichen, diemoralischen, die edeln*). Wollet also nur ihrEltern, daßeure Kinder unter einem ern-sten Gesetz Fortschritte thun;" sie werdensie thun. Hangt gute Speise an den Hamen, ihrFischer; die Fischchen (xisclewli) werden schon beißen.

Ein einzig ausgestrichenes Wort bcpmMelodrama verbesserte Alles; das Wort:Diver-tissement." Das kostbarste Schau- und Hör-spiel, ein zusammengetragnes Ideal aller Kün-ste, das über die Natur selbst hinausgeht, dies zueinem Inhalt- und wesenlosen Divertissement zu ma-chen, ist Vcrrath gegen die Natur, Kunst und Mensch-heit. Selbst amüsiren kann es Euch nicht inseiner seel- und herzlosen Weise.Mein Bruder,(sagte jener zu lauter Amüsemens eingeladne König)mein Bruder, der König hat mich zu Amüsemensringelnden; wann fangen diese wohl an? Bisherhabe ich mich nur ennuyiret." Er sprachs denTag vor seiner Abreise und reifete ab, un amü-sier.

*) Z. B. In diesen Heilgen Hallen. Ein zartesHerz kann nicht betrüben. Wir wandelten durchFeuer und Fluthen u, f.

10. H a n-