goldnen Zeiten.
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men mußte, hatte er auch mit jenen Dichtern ge-mein s und war nicht seit ihrer Entstehung in Ita-lien die Opet einer Puppe des Divertissements anVcrmäblungs- und andern Festen gewesen? Wieanders, als daß, da st« in Frankreich eintrat, siesich in das Element der Französischen Nation undLudwigs freywillig tauchte? Um so höher steigt dasVerdienst des Dichters, der auch in die flachste Mo-bespräche Gefühl zu bringen wußte.
Jetzt sind Quinaults Opern Schattenrisse;ein Text ohne Noten. Nichts ist vorübergehender»als Prachtscenett, Galantcriestücke, Feuerwerke, Il-luminationen. Nichts vorübergehender als selbstLieblingsgange der Musik. Unser Ohr wird an-ders gestimmt Mit den Zeiten; Pracht und Galan-terie , die Kinder der Mode, wechseln. Das Wahreallein, Verstand und Empfindung, bauten. In ih-nen sind Quinault, Addison, Metastasio,jeder künftige Metastasio Diener Einer und der-selben En g e l s s pr a che, der Sprecherin für allerreinen Menschen-Empfindungen, der Musik.
Wo die Oper jetzt stehe, wissen wir; auf demKunstgipfel der Tonkunst und Dekoratidn, fast MitVcrnachläßigung des Inhalts und der Fabel. DenOperndichter Nennet man jetzt kaum; seine Worte,die man auch selten versteht, und die noch seltnerdes Verstehens Werth sind, geben dem Tonkünstlernur Anlaß zu seinen (wie ers nennt) Musikali-schen Gedanken, dem Dekorateur zu jseinen