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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 12 (1821) Früchte aus den sogenannt goldnen Zeiten des achtzehnten Jahrkunderts
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Dekorationen. Musikalische Gedanken ohne Wor-te , Dekorationen ohne eine verständige Fabel sindfrei)lich sonderbare Dinge; wir denken aber einmalin der Oper rein-musikalisch. Sie ist derOrt,

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Hat der Tonkünstler durch diese Zurücksetzungdes poetischen Stoffs gewonnen oder verlohren? Fürseine Kunst glaubt er gewonnen zu haben; er darfseine Arien drehen und wenden nach Herzenslust;höchstens passet er sie der Kehle an, die sie hinwir-belt. Als T 0 n dich ter aber, als Sprecherund Wirker der Empfindung hat er gewißverlohren. Spaziere,» seine Töne in der Lust, ver-schlingen sie sich nicht unmittelbar mit Worten undScenen der Empfindung: so dringen sie nie ansHerz, sie bleiben im Ohre. Bearbeitet er

einen

*) Ws wie vor süßen ZaubereycnDer Bürger seinen Gram verträumet,Vergesset Krieg und Plackereyen,

Und was er selbst an Pflicht versäumet,Haus, Vaterland und SchurkereycnDes Rechts, Auflagen ach, er träumetIn einem trunknen AugenblickSich seines Lebens Opern glück.