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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 12 (1821) Früchte aus den sogenannt goldnen Zeiten des achtzehnten Jahrkunderts
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goldnen Zeiten.

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Die Hoffnung.

Als einst sich auf blühenden AuenDie Freude zur Ruhen gefetzt,

Hat Kummer die schönste der FrauenIn Mitleid und Liebe geschmatzt.

Da hat sie ein Kind ihm gebohren,

Das hat er als Tochter erkannt,

Sie sich zur Gefährtin crkohren,

Und zärtlich die Hoffnung genannt.

G a l l i sc

Lied des Lebens.

Die Zeit entflieht wie dieser Bach,

Wie dies Gewölk entflieht die Zeit,

Ein Thor sicht Ihr mit Wehmuth nach.Ein Weiser lebet heut.

Chor, Ein Weiser lebet heut!

?. Und eilt sie mit den Winden,

Er weiß in süßem StreitDie Flügel ihr zu bindenIn Scherz und Fröhlichkeit.

Chor. Zn Scherz und Fröhlichkeit,

1. Das Leben ist ein kurzer Weg,

2. Das Leben ist ein schmaler Steg,

Chor. Drum laßt uns diesen kurzen Weg,

Drum laßt uns diesen schmalen Steg,

So lang wir drüber gehen,

Mit Rosen übersäcn, Götz.