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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 12 (1821) Früchte aus den sogenannt goldnen Zeiten des achtzehnten Jahrkunderts
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st cm, so wie man aus Einem Goldkörnchen unge-heure Ballen glanzenden Goldpapiers fabricirtt.

9. Als nach den dunkeln Jahrhunderten derMenschliche Geist wieder erwachte, fand erS bähstbequem, in Allcgorieen halb wachend fo^t-zut räumen. Allegorien waren die ältesten gest-und weltlichen Rcmane; Allegorien blühten auf, derKanzel, an Höfen, in Turnieren, in Ritterspülen;sie tanzten auf dem Markt und auf dem Theater.Durch Allcgorieen und Embleme erzog man Punzen.

10. Im Anfänge des Jahrhunderts, von demwir reden, tändelte und scherzte die Allchorie inMadrigalen, Liedern, Stanzen, R en-de au's, Briefen, Son netten, meistens ga-lant, artig. Die polite Französische Sprache, dieeine Menge feiner Abstraktionen in Voirath hat,gab ihr dazu viel Spielwcrk. In Statuen, Ge-mahlden, Heldengedichten, Fabeln erschienen Allego-rien ; die Säle in Versailles waren nach ihnen be-nannt *); auf den Vorplätzen, in Gnllcricen, aufMünzen, in Triumphbögen sigurirten sie über-schwenglich.

Da von diesem Allem später die Rede seynwird, warum sollten wir die Schatten eines laMotte, I. B. Rousseau, eines Poussin,le Brun, lc Sueur u. f. stören, oder hie - unddarüber mit ihnen hadern? Lieber erueuren wir das

*) Oe l'^bonäence, rle la ksix U. f.