Andenken ;we»er fast vergessener Deutschen Dichter,die diese Vorstellungsart liebten. Beydc hatten dasSchicksal der Allegorie selbst, dem großen Hausenunerkannt, wie Traume vorüber zu schwebe» ; Ver-ständigen indeß haben manche ihrer Gedichte denVerth schöner Eameen für den Geist, für die Em-pfindung. — Es sind die Dichter Götze undG c l l > s c h.
G ö t z en s Gedichte sind eine Dactyliothek,voll lieblicher Bilder, eben so bedeutungsrcich, alszierlich gefaßt und anmuthig - wechselnd. Warumhaben wir von ihnen noch keine achte Ausgabe? *)Außer ier griechischen Anthologie hat vielleicht keineSprache einen solchen Schatz an Allegorieen undBlumcniranzen als unsre in diesem Dichter.
Gallisch starb seiner Wissenschaft und derMuse zu früh. Seine Allegorieen indeß, Freudeund Kummer, deren Kind die Hoffnung ist,Kummer und Freude, die die Liebe ver-söhnt, die Ec i nn e ru n g, die Schöpfungu. f. werden sein Andenken erhalten.
*) Die wir haben, ist — (verbessert oder verstüm-melt?) von Ramler. Götz vermischteGedichte, Mannheim 178s. Aber auch sieschon ist ein Cimeleum schöner Gedanken.
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