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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 12 (1821) Früchte aus den sogenannt goldnen Zeiten des achtzehnten Jahrkunderts
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157
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goldnen Zeilen.

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Sehet Guercino's, Guido'S Aurora.Wäre die Göttin nicht schon im Name» Auro-ra als eine Person gegeben; beyde Werke diesergroße» Künstler machten sie zu keiner Aurora. Dumpffrügen wir:wer ist die Göttin, die im Licht derMorgeuröthe daher schwebt oder fahret?" denn kei»sihrer Attribute, keine der sie begleitenden Handlun-gen macht sie zu dem, wozu sie der Dichter flosdurch den Namen machte, zu einem daseyn.öenWese n. Die schönsten Allegorieen der Kunst wa-ren Mahrchen (Mythen) oder mußten es werdm: sonur ward ihr Daseyn gesichert; sonst versteh es.Amor war ein Gott, Psyche eine Göttin; ja dieserfesten Qualität konnten sie handeln; durch fe alleinwurden ihre Handlungen verständlich Ver-sucht mit abstrakten Begriffen dies Spiel; ihr bildetRächsel.

5 . Nicht also von der zeichnenden ofer bilden-den Kunst empfangt die Dichtkunst Gesetze; destostrengere legt sie sich aber selbst auf.Eins der Ersten ist:nicht für die steinhaucndeoder zeichnende Kunst zu singen oder zu allegorisiren."Wie hölzern ist dieser Trödel neuerer VerrkunstlDie Muse dichtet nicht, sie singt nicht; sie meißeltund hobelt.

6. Dagegen ist ein wildes Gewirr vonAllegorieen der Rede, deren Eine die andre störtund zerstöret, auch keine Rede (kotz/05). Ein Luft-geister - und Dämonentanz ists um den Thurm zuBabel. Die Engländer lieben diese Tänze in ihrenM 0 n 0 dieen, lyrischen Poemen u. f. DurchEowley sind sie in Schwang gekommen, der sich