goldnen Zelten.
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i. In der Bildnerey, die ganze Gestal-ten bildet, müssen diese durch sich selbst be-deuten; cs sind große oder schone Personifika-tionen. Ein kleines Spielwerk durch Attribute,Symbole oder gar durch eine Beyschrist erschöpft dieSache nicht; die ganze Gestalt spreche bedeutend.
Und sprechen nicht so alle hohe Göttergestalten?Der König des Himmels, Vater der Götter undMenschen, wie er dasitzt auf seinem Thron, zu sei-nen Füßen der Adler. Milde ist der Blick seineserhabenen Hauptes, weisheitsvoll seine Stirn, mäch-tig sein Wink, der Himmel und Erde beweget. SeinBlitz drohet; aber die andre Hand führt den Stabdes Hirten der Völker. Wer sich ihm nahete, werbittend seine Knie berührte, verstand den Künstler.
So spricht Pallas in ihrer stillerschci,lende» Ge-stalt, die aus Jupiters Haupt sichtbar gewordeneTochter, seine Macht und Weisheit; seine ganze stark-müthige Gesinn nng.
So die Meergcborne Göttin, die Gestalt derSchönheit, gehüllt in Liebreiz, in Schaam, Zuchtund Anmuth. Der Heldcnjüngling Apollo und dieHeldenjungfrau Diana, Grazien und Musen, Mer-kur und Amor.— Jede Gestalt bedeutet ihre Idee,sic durch sich sprechend, natürlich. Symbole undAttribute mögen diese innere Bedeutung ihres Da-seyns naher bestimmen und erläutern; (widersprechenmüssen sie ihr nie;) der reine Punkt der Allegorieindeß liegt in der Personifikation selbst, immenschlich - dargcstellttn Göttercharakter. KleinlicheDeutungen,- die am ihnen tändeln/ widersprach'cü dcist
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