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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 12 (1821) Früchte aus den sogenannt goldnen Zeiten des achtzehnten Jahrkunderts
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t^ü Früchte aus den sogenannt-

Jedermann flehet das. Hauptgesetz der Al-legorie:in mir spreche Geist durch denKörper; wo möglich nicht symbolisch, son-dern natürlich." Mithin scheint hier die Kunstder Rede vorzutreten, indem sie spricht: ich bildeGestalten. Was bildet sie nun durch ihre Ge-stalten? wie weit reicht ihre Allegorie?

i. Allegorie der Kunst.

Bildete die Kunst der großen Schöpfung Allesnach, Alles; so stünde es in Ihr auch wie in dergroßen Schöpfung da, verstandvoll oder verstandlos,nachdem man es dieser kleineren Schöpfung ansieht.Oder vielmehr in der kleinen Kunstschöpfung stündealles schlechter da, als in der großen Natur, d. i.leblos, unverbunden; da der große Genius des le-bendigen Daseyns Alles mit Allem zusammen-füget.

Also muß in der Kunst ein engerer, bestimmterZweck vorhanden seyn, zu welchem sich die Vorstel-lungen gese llen; und wer kann dieser seyn als dieIdee des Künstlers? Der Künstler aber kannIdeen nicht anders als nach seiner Kunst gesellen:denn den großen Zusammenhang der Natur erreichtGr nicht. Mithin beschrankt sich seine Allegorie dar-auf, was Er vorzustellen vermag, in jeder Artseiner Künste.