goldnen Zeiten.
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Welten; ihr heißt uns lieben und hassen, Dichter!Laßt uns nur da» Wahre, das Gute lieben, undbewahrt uns vor dem Schattenreiche Plutons. Washaben wir gesündigt, daß wir durch Euch wie Jrion,Sispphus und Tantalus gewählt werden müßten?Schafft heilbringende Gestalten, göttliche Bilder.
O wer den Ring, den Ring der Göttin hätte,
Der jeden Wahn verscheucht, der freundlich trüget,Bor dem der falschen Kunst, der Gorgonette,Die Larv' entfalle, die schädlich uns vergnüget,
De» Ring, in dem sich an der Anmuth KetteDaS Innigste zum Innigsten sich füget;
Er würde, frey von Dunst und Zauberbinden,
Nur W ahrheit schön, nur hold die G ü ce finden.
Fortsetzung.
In der Rede werden dergleichen Gedankenbil-dungen gewöhnlich Personendichtung, in derKunst Allegorie genannt; sind sie in BeydcnEins? Kann bildende oder zeichnende Kunst darstel-len , was die Rede mit bestimmter Genauigkeit alsihre Schöpfung andcutet? Darf Rede sich gefallenlassen, was die bildende oder zeichnende Kunst inihrer engen Werkstatte allein auszudrücken vermag?Darf sie von ihr Gesetze nehmen?
Herders W. Lit. u. Kunst. LH. K