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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 12 (1821) Früchte aus den sogenannt goldnen Zeiten des achtzehnten Jahrkunderts
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Jn diese wahre, große AllegorieeN der Schöpfungtief hineinzudringen, ist der Beruf sowohl de» Phi-losophen als des Dichters, ja jedes Verstand,'un inseinem Kreise. Alles spreche zu UNS; nichts g.yeuns leer da! Auch seyn es nicht etwa dlos äußereÄhnlichkeiten, die wir aufhaschen, ^eni leeres,oft verwirrendes Spiel des Witzes;) sondern die Lie-fen der Natur selbst, der in Körpern dargestelltewirksame Geist, eine Welt von Kräften, unsempfindbar worden durch Ausdruck. Glücklich ist,wem sich offenbaret, diese Gedankenwelt; für weilsie nicht da ist, der leugne sie nicht, sondern schweige.

Wie kann ich den Charakter einer Personoder Sache erfassen, ohne daß ich ihre innere Kraftanerkenne, wenigstens ahne? Wie kann ich siedarstellen, wenn sie sich mir nicht darstellt? Inallen Situationen, an denen die Empfindung Theilnimmt, überstrahlt Geist den Körper. Nicht waswir sehen oder tasten, lieben wir; sondern was wiran Gemüth, an liebenswürdigen, anMuthreicheN Ei-genschaften frohlockend im äußern Gehäuse ahnen.Der Flüchtige Nennt es ein:Ich weiß nicht was?von Grazie und Anmuth;" der Sinnige weiß wases ist, und trügt sich selten.

Dichtern ist diese Allegorie die heilige Sprache;sie drückt Gedanken des großen Weltgeistes üus, wieEc sie ausdrückte, ganz dastehend, wirksam-lebendig.Die AeffcheN und Kindechauschen der Welten, wieBako sie Nennet, srrrockuloz st simiolas munclu^rum) überlassen Dichter der reinen Abstraktion desPhilosophen. Und doch sind auch diese hohle Nach-