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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 12 (1821) Früchte aus den sogenannt goldnen Zeiten des achtzehnten Jahrkunderts
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goldnen Zeilen.

Ohne Zweifel geschah diese Antwort des GeniusEinem, der die Welt oder die sogenannte Materiefür todt hielt. Ec bildete sich ein, daß nur Er,wenige mit ihm denken: alles andre sey brutuin,

und glaubte vielleicht dabei), daß er sich an den Din-gen denken könne, was ihm beliebe; es gebe keinegöttliebe Ideen, die, wie Bako sie nennt,alswahre Jnsiegel und Gepräge des Schöpfers in aus-gesuchten Linien auf die Geschöpfe geprägt sind, wo-durch eben die Dinge Wahrheit und Pfau der-ber Wahrheit würden*)." Auf seine Idole,mcynte Er, jener Selbstische, komme es an; sonstsey alles bc deutungsleer in der Schöpfung.

Wie anders spricht die Natur Jedem, der inihrer Ansicht, in ihrem Genuß und Gebrauch Ver-stand und Herz verbindet! Kein Nakurkörper ist ibmohne Geist, kein Geist in der Natur ohne Körper.Seine Gestalt stellet ihn dar; seine Ereignisseund Wirkungen sind Ausdrücke Seiner. Wie nunnennen wir dies Bedeutsame aller Bilder der Schö-pfung ?

Nach Qu in tili an und den Griechen könntenwir es nicht anders als Allegorie nennen: dennein Andres wird durch ein Andres bedeutet. In die-sem Verstände ist die ganze Natur, die ganze mensch-liche Sprache Allegorie; denn wie ein Andres sindDinge undGedanken, Gedanken und Worte!

*) Raoo äe Interpreter. neturas vt reziionis etpliorlsm. iHL,