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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 12 (1821) Früchte aus den sogenannt goldnen Zeiten des achtzehnten Jahrkunderts
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i36 Früchte aus den sogcnannt-

Jdyllenwelt verbannt? Ist dann nicht sie auch inallen Ordnungen und Standen auf Gefühle derMenschheit gebauet? Vater, Mutter, Kind, Freund,Geliebte, zu welchem Stande sie auch gehören , sindsie anders als in der Jdyllenwelt glücklich? Darumspricht man zu Kindern, zu Geliebten auch unwissendjn dieser Sprache; darum wünscht man zu Ehen, zuGeschäften in dieser Sprache Glück. Nicht um einUtopien zu wünschen, wo kein Nordwind wehe, keinUnfall sich ereigne; sondern daß auch aus dem Un-fall? selbst ein neues Glück, und durch das einge-tropfte Bittere des Lebens sein Angenehmes um sosüßer werde. So wollte es die Natur; dem Zweckstrebt Jeder Vernünftige, Wohlgesinnte und Wohl-gesittete nach, Er sucht sich seinen Stand, seinGeschäft, sein Haus, seine Kammer, selbst jedevorübergehende Gesellschaft zum Ideal, d. i. sichdurch sie so glücklich zu machen, als er kann, undden Genossen sein Glück mitzutheilen. Eben denNarren erkennt man vorzüglich am Mangel dieserIdee, des Ideals einer Lebensweise für sich und destdealischen Mitgefühls für andre. Den rohen Selbst-menschen, den Tyrannen andrer, flicht alles Jdyllen-artige, da doch selbst der Eyklopcnwelt, dem Reichedes Pluto selbst das Idyll nicht ganz fremd ist.

Schon Theokrit schrieb ein Fischeridyll; Jagd-,Gärtner -, Schiffs-Idyllen sind ihm gefolgt; der Ka-meelkreiber Hassan selbst hat ein bekanntes Idyll er-halten *), Was hätten nun die Lebensarten vor an,

*) Bon Collins.