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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 12 (1821) Früchte aus den sogenannt goldnen Zeiten des achtzehnten Jahrkunderts
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goldnen Zeiten.

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Wie? Jeder menschlichen Lebensweise? Nichtanders, wenn diese eine menschliche Lebensweiseist. Freylich steht Eine der Natur näher als dieandre; schlimm aber, wenn irgend Eine der Naturganz entlausen wäre. Der Krieg z. B. ist das häß-lichste Ungeheuer; im Kriege indeß, selbst auf demSchlachtfeld? giebt cs zwischen Menschen und Men-schen herzdurchschneidcnde Situationen der Klage unddes Erbarmens, I d y l l e n scenen. So sonderbarder Name klingt: Lager-, Kriegs-, Schlacht-Idyllen; Dank dem Menschengefühl! so wahrist er.

Nichts scheint der Natur entfernter als Eabinctund Gerichtsstätte, Kanzley und Hof; der Kramla-den endlich, und die Frohnfeste am fernsten. Uebelwäre es indessen, wenn nicht auch in diesen Wüstenhie und da ein -einzelner grünender Baum eine er-frischende Quelle überschattete und einem ermattetenWandrer Labung gäbe. Unglücklich, wenn von Ge-schäften dieser Art die Menschlichkeit ganz verbanntwäre. Ach, wo ihr der Mund am festesten verschlos-sen wird, spricht sie oft am lautsten; mancher Ge-richtsdiener oder Kerkermeister hat ein offener Ohrfür sie als der taube Richter. Selbst in der Woh-nung des Jammers, den Häusern irrer Menschenspielte die Ekloge. Sanft Verirrte phantasieren ge-wöhnlich Idyllen-Rasende heroische Scenen.

Wie nun? Und aus der sogenannt-bürger-lichen Gesellschaft, wäre aus ihr das Glück der