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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 12 (1821) Früchte aus den sogenannt goldnen Zeiten des achtzehnten Jahrkunderts
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rr6 Früchte aus den sogenannt-

Lieblicher, als jemals je sie das Auge ge-sehn.

Himmlisch Deine Töne, die Stimmen mir un-vergeßlich !

Sag, o sage, mit Dir bin ich in höhererWelt?

T. Aus Dir nahm ich die Farben und Tön' undGestalten der Dinge;

Achtest Du minder sic, weil ich in dir sieerschuf?

Unter Zerstreuungen sonst, im Gewühl der Sin-ne verlohren,

Samml' ich Dich ein in Dich; und Du er-wachetest Dir!

Horch!"

(Er berühret« mich mit dem Stab. Da wurdenGestalten,

Auen und Blumen umher, Stimmen um michund Gesang.

In Elysium ging ich; ich schwebt' in Lüsten,' im Mondglanz,

Ueber Sternen). Wohin hebst Du, v Ge-nius, mich?

T. In Dich selbst.

A. Doch sage, wer knüpft die Zauber-gestalten ?

T. D u. Kein Anderer! Könnt', könnt' es einanderer Geist?

D» in Dir selber erschaffst Dir Weltenund Zaubergefilde;

Du in Dir selber erspähst Deine gchei-meste Kraft,