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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 12 (1821) Früchte aus den sogenannt goldnen Zeiten des achtzehnten Jahrkunderts
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115
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gdldneN Zeiten.

t lS

Pflücktest im Monde Du sie? Entwarfst deineGestalten ,

Wo Elysium sich Schatten und Wesenheitmischt?

T. Nicht im Mond'; ich entwarf Dir näher dieseGestatten;

Kennst Du dein eignes Herz, kennest Elysiuinnicht?

A. Kaum geschloffen des Wachenden Äug', eh' noches in Schlaf sinkt,

Schwebten ihm Bilder vorbey, hellere, dunk-lere jetzt,

Fröhliche, trübe Gestalten, in langsam-schnelle-rem Zuge;

Halten konNt' ich sie nicht; leise zerflossen siemir

Ti lind find Deine Gedanken denn andre Ge-bilde? Dek Weltgeist

Strahlet sie ab in Dich, wie sie der Spiegelersaßt.

Was ich iM Schlummer Dir bin, ist Er deMWachenden; Heil Dir,

Wenn et Idole Dir gibt, Bildet zu Freu;den und Glück.

Ä> Mächt'ger als Er umfassest mich. In wietiefere Welt sinkt

Ein Meine Seele, sobald süß sie dct Schlum-mer erttänkt!

Heller, o Traum, sind Leine BeglanzuNgen,Deine Gestalten

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