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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 12 (1821) Früchte aus den sogenannt goldnen Zeiten des achtzehnten Jahrkunderts
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ii4 Früchte aus den sogenannt-

sten Richter! Das Traumreich giebt uns über unsselbst die ernstesten Winke. Jedes Mahrchen habealso die magische, aber auch die moralischeGewalt des Traumes.

Der Traum.

Ein Gespräch mit dem Traume.

A. Holde Gestalt, wer bist Du? Dein Antlitz glanztwie das Mondlicht,

Und von Sternen ein Band schmücket dein dun-kele's Haar.

Aber des Jünglings Körper umhüllt wie heiligeDammrunq!

Und in der Linken ein Kranz? und in der Rech-ten ein Stab?

Bist Du?

T. Der Traum bin ich; und schling' umdie Schlafe den Kranz Dir,

Nachtviolen und Mohn. Frag', ich antworteDir treu.

A. Sage, wo kommst Du her? wohin gehst Du?

T. War' ich ein Traum wohl,

Wenn ichs wüßte? Du darfst fragen nur, waSsich geziemt.

A. Lieblicher! nun so sage mir an, woher die Ge-bilde?

Deine Blumen woher? voll von ambrosischemThau.