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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 12 (1821) Früchte aus den sogenannt goldnen Zeiten des achtzehnten Jahrkunderts
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goldnen Zeiten. eng

ganz Unser. Nur scy man selbst ein von derFee begabter Glücklicher, um in dieser Zauber-weit ihre Geschäfte zu verwalten. Nirgend mehr alSin ihr wird das Gemeine abgeschmackt, häßlich,unerträglich. Die Eapriccn und Launen dieser Weltsodern den feinsten Verstand, die unerwartetste Wen-dung.

Auch neue Kindermahrchen kamen mit demAnfänge des Jahrhunderts auf; oder vielmehr dieuralte Volksarl, dergleichen zu erzählen, trat in denGang einer neuen Beide. Perrault's Mahr-chen der Mutter GanS*) bekamen einen Ruf,einen Umlauf, der beynah an Pascals Provinzial-briefe reichte.Habt Ihr die Mahrchen der MutterGans gelesen? (fragte jeder den Andern;) vortreff-liche Mahrchen, an die nichts im Alterthum reicht!"Besser, dünkt mich, hätte man sie Mährchendes Vater Gansert nennen sollen: denn eineMutter Gans halte sie ihren Küchlein zweckmäßigererzählet. Die Wendungen, die Sprache, die Ein-falt des alten Kindermahrchen sind in ihnen; nichtaber die Vernunft der Alten. WaS sollen KindernSchreckgespenste von Wüthrichen, Wolfen, Oggersu. dgl. Erscheinen die Bestialitäten vollends, uni dieKeuschheit des Gänschens zu sichern, damit cS schrcyc:der Wolf kommt!" verfehlter Zweck des Mädrchcns!Die wahren Oggers erscheinen nicht also; dem Roth,kappchen werden sie in solcher Schilderung nicht kenn-

*) Lonlsr cls ma IVlee» l'Oxs,