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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 12 (1821) Früchte aus den sogenannt goldnen Zeiten des achtzehnten Jahrkunderts
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goldnen Zeiten.

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Fabeldichter selbst so oft zum Affen und Langohr ge-macht haben l Kein Witz beynahc kann leichter ab-geschmackt werden, als der Fabelwitz, keine Spaffesind trivialer, als die Eselsspasse; zumal, wenn derbleyerne Dichter durch diese Masken spasset., Wiekurz, wie ziemend sind in der Fabel die Scherze derAlten!

Drittens. Da überdem nichts vorübergehenderund seinflüchtiger ist als der Scherz, da das sittsam-ste Lachen nur am Rande dev-Lippen hangt, wieder Herz - und Seelenvollste Wink am Blick deSAuges; da zumal gereimte Bücherspässe fast durchsich schon von stcreographisch-bleyerncrNatur sind, und in ungeschickten oder übertriebenenNachäffungen gar albern werden; da endlich dasEntbehrliche zuerst und am frühesten Ueberdruß macht,und der Gott Jocus mit jedem Mondviertheil seineunwcsenhafte Gestalt ändert; wer wollte ein Spaß-macher seyn, tvo er es nicht seyn darf und nichtseyn sollte? Selbst la Fontaine's Scherze, dendie Natur doch selbst im Scherz gebildet zu habenschien, haben sich zum Theil überlebt; keiner seinerNachaffer hat ihn erreichet. Und dann, wäre eswirklich amüsant und lustig, wenn ich lese:

In einem alten Fabelbuche,

(Der Tirelbogen fehlt daran;

Sonst führt' ichs meinen Lesern an).

In einem alten Fabelbuche,

In welchem ich, wenn ich nicht schlafen kann,

Und sonst zuweilen, mich Raths zu erholen su-che

In einem alten Fabelbuche