goldnen Zeiten.
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nennen, ins Spiel und zeigt, wie Ties und Das,wo nicht aus, so nach einander folgt, durch einehöhere Anordnung. Natürlicherweise ist sie ver-mischt, theoretisch und praktisch. Der räuberischeAdler trägt mit dem Raube einen Funken vom Al-tar in sein Nest, der es in Flammen setzt, und sei-ne unbefiederten Zungen dem zur Beute giebt, demer einst treulos die Jungen geraubet. Die Raubgierdes Adlers ist permanent; zwischen seiner vorigenund dieser Unthat aber, wer konnte das Band knü-pfen, als die Zeit, das Verhangniß? Dieser Dürf-tige erzeigt einem unbekannten Tobten seine letztePflicht, und findet einen Schatz, der seiner Dürf-tigkeit ahhilft; im Traume sagt es ihm Merkurselbst, wodurch er von den Göttern dies Glück ver-diente. So erscheinen die Gottheiten, den Streitder Thiere unter einander zu entscheiden, sie überihre ungerechten Klagen, über ihre müssigcn Gebete,über ihre verstandlosen Wünsche hart oder sanft zubelehren; allenthalben aber das hohe Loos werfend,das jeder Act und Gattüng der Sterblichen ihreStelle anweiset. Zevs, wie er das Leben der Menschenund Thiere gegen einander abmißt *), Herkules, wieer dem betenden Fuhrmann **), SerapiS, wie er demglücktraumenden Mörder erscheinet ***), in LcssingsFabeln Zevs und daS Pferd, Zevs und das
') Hagedorns moralische Gedichte, nach de Lannay,S. 127.
") kab. -desop. sellt. I^tcuptmaiiic. p. 267.
Lntlml. Srnaa.
Herders W, Lu. u, Kunst. All. §