goldnen Zeiten.
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Fabeln heißen; sie bilden ihn nach den großen Ge-setzen der Natur in ihrer permanenten Ordnung anewig - feststehenden Charakteren.
Andre Fabeln mögen
2. Sittlich heißen; aber wie kann man vonThiereN, von Baumen Sitten lernen? und von wel-chen Thieren? Vom Wolf? Vom Fuchs ? vom Mar-der? Nicht also ists gemeynet.
So kontrastirend die Gattungen der Geschöpfein der Natur über und gegen einander gesetzt sind,so daß alles auf einem ewigen Kampfe und Wider-spruch zu beruhen scheinet: so hangt Alles, was Le-ben hat (und was hatte nicht Leben?) dennoch aneiner Kette, der Liebe.
Der Liebe? Nicht anders, und zwar einer sichselbst erhaltenden, dem Ganzen sich aufopferndenLiebe. Jedes Lebende nämlich, (da auf eine harteWeise die Gattungen der Lebendigen einander entge-genstehen,) kämpft für seine Erhaltung; wozu aberstrebt selbst dieser Kampf? Um in seines Glei-chen fortzuleben, also zum Ganzen. Unwissendund von der Natur gezwungen opfert jedes Einzelnesich diesem Zweck auf, zu welchem in und außer sei-ner Substanz alle Elemente wirken. Abblühet dieBlume, sobald sie sich selbst in Saamen dargcstellthat; nur zu Hervorbringung dieser keimte, wuchs,blüheke sie. So die Geschlechts der Thiere in ihrenverschiedenen mühsamen Haushaltungen, Kämpfenund Geschäften. Jugendliche, eheliche Liebe ist allenihr Ziel, der Zweck ihrer Mühe, die fröhlichste Ten-