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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 12 (1821) Früchte aus den sogenannt goldnen Zeiten des achtzehnten Jahrkunderts
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Früchte aus den sogenannt-

Thier nicht, wenn es spräche! um solche Dingewürde sich die Dryas des Baum-s nicht bekümmern.Wenn man die feinen und überfeinen Fabeln l aMotte's, Nichcr's, le Iay's le Noble's u. a.liefet: weiß man oft nicht, woran man ist. Allesin ihnen ist so zierlich gesagt, und doch thut nichtsseine oder nur eine der Fabel fremde Wirkung. Of-fenbar, weil die Fabel, ihrem Naturboden ent-rückt, in dieser neuen, sehr conventionelle» Zusam-menstellung nur eine conventionelle Sprache redenkann, zu welcher weder Baume noch Pflanzen, we-der Götter noch Helden, am wenigsten Allegorieen,Schalten, Traume bemühet werden durften. Wirkonnten sie Horen aus Jedem Munde. Ihrer Na-turweit entnommen, ist die Fabel eine fcingcschnitzte,todte Papicrblumc worden; in der lebendigen Natur-welt war sic ein wirkliches Gewächs voll Kraft undSchönheit.

Daher nun der ungeheure Unterschied zwischender neuen und alten Fabel, im Vortrage, imInhalt, und in der Wirkung. Dem Vortragenach will die neue Fabel selten mehr als zeitkürzen;und wie bald man dieses Fabel-Amüsements satt undmüde werde, darüber mögen in allen Journalen soviele Französische, Englische, Deutsche Fabeln zeugen.Eroßentheils Überschläge man sie:da spricht wieder,denkt man, die Perücke mit der Fontange; mögensie sprechen!'' Die Zusammenstellung der Fa-belwesen , jemehr sie in die künstliche Welt tritt,kann für das Gesellschaftszimmer aui einen Augen-blick ammant gewesen sepn; außer diesem Kreise batsie bald nicht mehr auf sich, als ein freundliches