6» Früchte ausdenfogcnannt-
Aus seiner Krankheit Gift und Ungcthüm.
Darum erschuf des Menschen Geist und FleißDie blanke Axt; sie haut das UcbcrjahrteBarmherzig weg. Der scharfe Pflug, er rottetUnkraut und Wurzeln, Dorn und Disteln aus,Damit die Wüstenei) zum Garten werde.
Zum Garten werde, der das Herz erfrischt.
Aus roher Wildheit hob sich Alles einstLangsam empor, damit durch MenschenfleißEin Tempel Hpgiäa's, eine AuDes Friedens Alles würd', ein Paradies."
Verehrend sah den LöwenbändigerIch an, der weiter sprach: „Daß, Menschen, IhrMit Tyrannei, die Thiere quälet, ist,
Grausame Schwächlinge, nur Eure Schuld,
Die schwer ihr büßet, wenn mit gleicher AngstUnd größerer eure feigen Herzen selbst >
Geängstet werden. Mitarbeiter sindUnd Diener Euch die Lebenden. Wie ichDie wilden Stiere, wie den CerberusIch bändigte; wie Ihr auf meinem WegeDen Wolf zu Eurem treuen Hund erzogt,
Das wilde Roß Euch zum Gefährten, EuchZum Waffenbruder machtet, Euer Stolz —
Wie viel, ihr Menschen, liegt noch vor Euch da,Es anzubaun! Wie viel steht da vor Euch,
Es auszubilden! Traun! Ihr singet kaumZu lernen an. Ach Ihr buchstabet noch."
„O hatten, sprach ich, Deine Kräfte Wir,Und Deinen Much!"