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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 12 (1821) Früchte aus den sogenannt goldnen Zeiten des achtzehnten Jahrkunderts
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goldnen Zeiten, Sg

Hörst Du die Stimmen, sprach ich, großerGeist?

Und siehst die Wunden, siehst die Striemen derGequälten?"

Wie ein Klage- FlötentonErtynete der Hain und ward Posaun-Und Hörnerklang. Alcides stand vor mir,Gestützt auf seine Käul'; die LöwenhautUm seine Schulter. Also sprach er mir:

Und war' ein wüster Wald die Erde, wäreSie, wie sie vor mir war, wo wohntest Du?Verfolgte Dich der Bar und Wolf; es sprängeDer Tiger Dich, und die Hyäne an;

Zahllose Nattern zischten um Dich her,

Zahllose Mücken schwärmten aus dem PfuhlMit scharfem Stachel auf Dich, würdest DuDie Schöpfung preisen, die das Leben schont?Darum erwürgt' in meiner Wieg' ich. schonDie Schlangen, tvdkete den Löwen undDie Hyder, Erymanthus wildes Schwein

Und reinigte Augias Stall, den Pfuhl

Der Stymphaliden. Wie der Sturm die Luft,

Der Blitz die Erde segenschwanger macht,

So reiniget der Tod die Schöpfung, Er,

Der große Förderer zu jungem Wohl.

Mit Ehren trag' ich Kaul und Pfeil und Bogen."

Ich sprach zu mir:sollt' alles freylich hierIn eignem Moder sterben, welch ein Pfuhl,

Ein Höllenpfuhl war' um mich diese Welt!

Der Baum erkrankete und spräche stumm:

Ich kann nicht stexben!" Er erzeuget?