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sagte, dies macht sein Verdienst, worinn er so-gar dem Britten vergeht. Dieser hingegen übertrifftihn weit an Tiefe des Sinnes und in Gedrungenheitder Sentenzen. Auf Zuneigung unfecs Herzensmacht wohl keiner von Beyden Anspruch; Man liebtund hasset sie wechfelsweise. Indem man ihren lehr-reichen Verstand hochschätzt, wird man oft unwilligüber ihre ungerechte oder hämische Satyre. UeberBoileau ist der Ausspruch des nie aufgebrachten,gleichmüthigen Fontenelle bekannt: „mit Lorbeer be-kränzt, schicke man ihn auf die Galece. "
Die Werke beyder Dichter indeß, insonderheitMit ihrem historischen Kommentar, sind ein Parnaßder damaligen Zeit, der Sprach - und Eedanken-schätzc beyder Nationen. An welch Heiligthum könn-te sich die Poesie fester und sicherer schließen, alsan Vernunft und Moral? Boilcau's Dicht-kunst, Pop?s Criticism werden gelesenwerden, so lange beyde Sprachen dauren,
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Nebst der Dichtkunst wagte sich das Lehrgedichtauch an andre Künste, die Zeichnung, Mah-le r e y, Gartenkunst, den Feldbau u. f. DesDu Fresnoi's, Rüpin's, Vanier's und an-drer lateinische Gedichte *) über diese Künste sind
Du krvsnoi äe arte ZrapsticL ?ar» 1697. Ka-xinl iiortor, O. IV. kar. l666. Vanieiü pras-äiulii, rlistic. st'olss. 1706, Marsy, Waleleiu. f. gehören in spätere Jahre.
Herders W. Lir. «.Kunst. XII. D F'rücüte.