Z3 Früchte aus den sogcnannt-
das auf sie gelegt wird, geben notkwendig erbabne,starke, große Gedanken, Hey denen uns oft schwin-delt. Und Pascal drückt sie so maiestatisch-ernst,so schmucklos-einfach aus! Unstreitig ist er der Er-habenste der Prosaisten Frankreichs.
Aufs Maas der Dinge zucückgeführt, kannman sich indeß schwerlich bergen, daß manche dieserContraste grotesk und übertrieben sind. Als Mitwe-sen der Schöpfung hat sich der Mensch nicht mildemUnendlichen, sondern mit der Endlichkeit zu berech-nen , wo ihm dann in Allem sein Maas, seinZweck, seine Bestimmung gnugsam vorliegen; daSWeitere hat die Vorsehung hinter einen Vorhanggestellt, den nur Glaube, Liebe und Hoffnung durch-dringen mögen, nicht messend, sondern ahnend.Angst, Furcht und Schauder, die den kranken Pas-cal erfüllten, bringen uns hiebey nicht weiter. Auchsind in seinen Gedanken die Jüdischen Schriften unddas Jüdische Volk sonderbar beäuget, so daß manwahrnimmt, der mathematische Kopf, der die Ey-kloide fand, fand deshalb nicht auch die Eykloidedes Ganges der Religion und Menschheit. Seinevortreffliche Gedanken haben in Manchem also einenvorsichtig prüfenden Leser oder einen einschränkendenEommeittar nöthig, an denen cs ihnen, (die weni-gen Anmerkungen Voltaire's ausgenommen) vielleichtnoch fehlet. Den Pascal noch höher zu spannen,als er sich selbst spannt, ist eine vergebliche, vielleichtschädliche Arbeit.
Wie Pdscals Geist oft zu hoch fliegt und voruns in den Wolken verschwindet, so krümmen sichRochefoucaulds Gedanken, obwohl sehr sinn-