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Auch der Französischen fehlte es hieran nicht;die ?snsäss und ^laxirnes indessen, die unterLudwig Xl V. eine eigne Gattung von Schriften wur-den , waren von einer andern Art. Indem man al-lenthalben scharfsinnig oder fein sich auszudrücken be-strebte, und mit dem Wenigsten das Meiste, dasStärkste aufs gelindeste sagen wollte: so bekam na-türlicher Weise der Ausdruck eine epigrammatischeKürze und Rundung, oder eine Spitze, xoints.Man befliß sich einer gewissen Nachlässigkeit in hin-geworfenen Gedanken, denen man eine schöne Nai-vetat beymaas. Andre strebten zum Hohen hinauf;andre theilten den Lichtstrahl und ließen ihn anmuthigschimmern, wozu die metaphysische Pracision derSprache viel beytrug. Kurz, sinnreiche Gedankenwurden zur Mode; Pater Kouhorus sammletedergleichen aus Alken und Neuern, sogar aus den.Vätern der Kirche *).
Vor andern waren es Pa sc als und Roche-foucaulds Gedanken, die gleichsam eine eigneRubrik klassischer Literatur bestimmten. PascalS Ge-danken waren hingeworfene Skizzen, größtenteilsüber die Religion, von denen man nicht recht weiß,wozu er sie brauchen wollte. Sie stellen den Men-schen an ein Unendliches, an einen Abgrund zu bey-den Seilen, (den Pascal immer auch neben sichsah); da dann natürlich sein Ebenmaas schwin-det. Die großen Kontraste, sammt dem Gewicht,
*) keusees ingenieuses äe» Lneieus et äes lVlo-ckernes, reeneillsL p. le kere V, karis i6gs.