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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 12 (1821) Früchte aus den sogenannt goldnen Zeiten des achtzehnten Jahrkunderts
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36 Früchte aus den sogenannt-

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Gedanken (xensäez), Maximen.

Was uns vom höchsten Alterthum übrig ge-blieben ist, sind unter andern sinnreiche Sprü-che, Lehren, Maximen. Fast alle morgen-ländische Völker besitzen einen Schatz derselben, He-bräer, Araber, Perser, Simsen; bey den meistenvon ihnen sind sie sogar, nebst Sagen und Mähr-chen, der Grund ihrer National - Weisheit undDichtkunst worden. Den Griechen fehlte es darannicht; von den Sprüchen ihrer sogenannten Weisenan, ging ihre elegische und lyrische Dichtkunst bcy-nahe davon aus, und je mehr sich das Drama ver-femte, desto reicher wards an scharfsinnigen und mo-ralischen Sentenzen, wie die Schauspiele Euripidesund die Reste der jungem Komödie zeigen. Ihnenfolgten die Isomer; die neuere Beredsamkeit undPoesie ward daran noch reicher. Welche MengeLoncettr besitzen die Jtaliäner! die Rskuanss *)der Spanier wurden häufige Themata ihrer Gesän-ge; das älteste SylbenmaaS der Redondillas bildetesich an ihnen. Viele dieser Sprüche wurden Weis-heit des Volks, Sprüchwörter; den grobem oderverfemten Genius einer Nation erkennet man ausihnen.

Melodische Sentenzen.